ANGEBOT ERWACHSENE

 

Bewegungstheater-Atelier grenzenlos

Theater    -      Bewegung         -      Tanz

 

 

 

Ob Auftritt, Präsentation, Vortrag oder spontane Rede – Oft sind diese Situationen mit Stress und Nervosität verbunden. Im Bewegungstheater-Atelier grenzenlos laborieren wir mit Körper - Stimme und Bewegung z.B ihre individuelle Stresskurve und erproben ihren „Auftritt“ mal von einer ganz anderen Seite. 

 

Lustige kuriose Improvisationen helfen uns mehr Leichtigkeit und Humor im Alltag zu finden. Es darf mit Sicherheit gelacht werden ;-)

 

 

Bewegungstheaterraum steht für Erwachsene offen die Lust in einem humorvollen Rahmen spielerisch dich noch besser kennen zu lernen, dich zu entfalten und unbeschwert auszudrücken?Ob jemand bereits langjährige Erfahrung mit Theater und Bewegung gesammelt hat oder lediglich den Wunsch verspürt, sich kreativ zu äussern, spielt hier keine Rolle.

Was zählt, ist die Lust, sich mit Körper, Mimik, Maske und Stimme auszudrücken oder mit Rhythmus, Musik, Ton, Bild und diversen Materialien zu experimentieren und somit allein oder gemeinsam Kunst zu schaffen.

 

Für wen: Für alle die Spass an Theater und Bewegung haben, sind willkommen  -  Vorkenntnisse sind nicht notwendig

 

Wann: Jeweils Mittwochabend von 19.00  bis 21.00 Uhr

 

Wo:  Im Säli, Rychenbergstrasse 179, in Winterthur

 

Preise: Erwachsene Fr. 30.- 

 

Schnupperdaten: Mittwoch, 18. März 2015 / Mittwoch, 1. April 2015   kein April-Scherz :-)

 

Bei genügend Anmeldungen ab April 2015 einmal pro Woche jeweils am Mittwoch

Bewegungstheater-Atelier grenzenlos

 

Wie gehen wir vor

 

Ankommen im Raum

Um das Ankommen im Raum und die Kontaktaufnahme zu erleichtern und unseren Kopf leer werden zu lassen, beginnen wir mit gemeinsamen körperorientierten Spielen. Dies ermöglicht uns spielerisch mit unserem Gegenüber in Kontakt zu treten und verhilft uns zu einem positiven Gruppengefühl. Das Spiel weckt unsere innere kindliche Neugierde und entfacht unsere ureigene Spielfreude von neuem. Jetzt sind wir ganz im Hier und Jetzt. Den Puls jagt es hoch und wir merken es kaum. Dies weil wir uns freuen wie damals als Kind. Als Einstieg für das Bewegungstheaterspiel beginnen wir uns frei im Raum zu bewegen mit und ohne Musik.

 

 

Körperarbeit

Nach dem wir unsere Körper spielerisch aufgewärmt haben und im Hier und Jetzt angekommen sind, beginnt die Körperarbeit. Mit den Übungen des stillen Qi-Gong und des Taij Qi lernen wir uns und unseren Körper besser kennen. Wir trainieren unsere Selbstwahrnehmung und unsere Balance. In der Partnerarbeit lernen wir bewusst unseren individuellen Charakter in der Interaktion mit unseren Mitmenschen kennen und auch zu verändern. Die Energieflüsse im Körper werden angeregt, Blockaden lösen sich, wir finden immer besser unsere Mitte und erlangen mehr Präsenz. Mit der Körperarbeit wird erzielt, dass man lernt sich besser zu fokusieren und bewusst in den Zustand der inneren Ruhe zu gelangen. Dies um sich und die Gruppe gezielt wahrnehmen zu lernen. Das schafft die Voraussetzung eine grösstmögliche Synergie in der Gruppenarbeit zu bilden welche im Spiel als Basis genutzt werden kann.

 

 

Bewegungstheaterspielereien

So jetzt sind wir „ready“ und das Bewegungstheaterspiel kann beginnen. Jetzt haben wir die Gelegenheit Abstand vom Alltag zu nehmen, wir können in eine andere Rolle schlüpfen, mal ausprobieren wie es sich anfühlt anders zu sein als sonst....All diese Aspekte machen den Reiz des Bewegungstheaterspielens aus. Die Stimme versagt, die Hände zittern, Schweisströpfchen perlen an den Schläfen herunter...Lampenfieber – das ultimative „ sich spüren“ für den Körper, Geist und Seele. Hier sollen die Teilnehmer die Gelegenheit bekommen zum Improvisieren, indem sie in der Phantasiewelt des Spiels in ihre Wunschfiguren schlüpfen können und darin die Möglichkeit haben ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle ist dabei das spannendste. Wer ist derjenige, den ich verkörpere? Wie fühlt der sich? Was hat er erlebt? Warum ist er so wie er ist? Wie fühlt es sich an, wenn ich eine selbstbewusste Persönlichkeit verkörpere? Was passiert mit mir wenn ich keine Ahnung habe wenn ich in der Improvisation nicht mehr weiss wo es lang geht? Welche eigenen Anteile kann ich mit reingeben und welche nicht? Wie löst die Rollenfigur das Problem, das mich selber auch beschäftigt? Wäre das auch ein Lösungsansatz für mich? Wie fühlt es sich an, mal in eine andere Haut zu schlüpfen, mal ganz lieb zu sein – oder ganz böse?

Jeder Mensch drückt sich durch seine Gesamtpersönlichkeit aus und kann besonders im Theater Fähigkeiten zeigen die man ihm zuvor möglicherweise nicht zugetraut hat. Hinzu kommt den Bewegungstheater Aspekt. Dann wenn nur der Körper spricht und der Kopf sich leiten lässt. Theateroirentierte Bewegungsspielereien, die Konzentration, Präsenz und Körperbewusstsein fordern und fördern. Weder vormachen noch beibringen, sondern einfachste Theater- und Bühnenprinzipien spürbar machen auf die eigene Spur verhelfen. Den Raum, die MitspielerInnen und sich wahrnehmen. Bewegungen bekommen erst einen Sinn wenn sie gefühlt, gefüllt und erlebt werden.

 

 

Abschluss

Zum Abschluss kommen wir nochmals alle zusammen und lockern unser Körper z.B. durch gegenseitges Abklopfen nochmals durch. Zu diesem abschliessenden Teil gehört auch eine Austauschfläche dazu, wo der Raum besteht sich gegenseitg über neue Erfahrungen auszutauschen. Zum Beispiel was konnte ich neues Entdecken? – Was hat mein Interesse geweckt? – Wo habe ich mich besonders gut gefühlt? – In welcher Stressituation  konnte ich neue Ressourcen gewinnen? – Was nehme ich mit in den Alltag?